FREIE UNION wählt neuen Bundesvorstand

Die FREIE UNION wählte am 05. 10. 2013 einen neuen Bundesvorstand. Der attraktive Tagungsort, das Haus „Albblick“

in Tübingen war der Rahmen für dieses Ereignis. Dank der intensiven, administrativen Vorbereitung auf diesen wichtigen

Parteitag, lief alles wie am Schnürchen und die Tagesordnung konnte pünktlich eingehalten werden.

 

 

Bundesvorstand FREIE UNION
Bundesvorstand FREIE UNION

Schon im Vorfeld hatte die Bundesvorsitzende Helga M. Hummel in ihrem Anschreiben an die Mitglieder die

Teilnahme als einen besonders wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Partei angemahnt.

Mit einem spannenden Rahmenprogramm in und um Tübingen kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz.

Nachdem die Kassenprüfer ein absolut korrektes Ergebnis feststellen konnten und Entlastung erteilt haben,

folgte ein ausführlicher Bericht der noch amtierenden Bundesvorsitzenden Helga M. Hummel. Dieser wurde

durch einen schriftlichen Tätigkeitsbericht über die vergangenen 3 Jahre Ihrer Amtsführung unterstrichen

und per Power-Point-Präsentation vorgestellt.

Frau Hummel ging in ihrer Rede zunächst auf die aktuelle Tagespolitik in Deutschland ein und beleuchtete

dabei auch die Chancen der „Sonstigen“ Parteien in den Bundestag einzuziehen. Sie stellte fest, dass die

FREIE UNION noch etwas Zeit braucht, um dieses Ziel anstreben zu wollen . Dies wurde schon früh genug

erkannt und hat zu dem Motto geführt: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“, was bedeutet, dass schon im

Frühjahr 2014 die Europawahl ansteht, bei der die FREIE UNION eine Teilnahme anstrebt.

Sie warnte davor, dass Europa nicht in planlosem Aktionismus weiterstolpern darf, sondern eine Phase des

Nachdenkens über den weiteren Weg der europäischen Integration nötig sein wird.

H. Hummel kritisierte die deutsche Politik und den jahrelangen Reformstillstand, der im Bundeswahlkampf

so gut wie nie thematisiert wurde. Die Reformdividende aus früheren Jahren ist aufgebraucht und die neue

Regierung solle wichtige Weichenstellungen vornehmen. Es geht um unsere Wirtschaftsordnung, um

Eigenverantwortung und die Rolle des Staates.

Schließlich lebe unsere Volkswirtschaft schon seit Jahren von ihrer Substanz und müsse nun auf Investitionen

in die Zukunft - in Bildung und Infrastruktur vorbereitet werden.

Sie zeigte einige Kernbereiche auf in denen Handlungsbedarf dringend notwendig ist:

Derzeit dominierende Konsum- und Zinsausgaben sind nicht zukunftssichernd. Vernünftige Investitionen sind

angezeigt. Ausgabenkritik ist gefordert, das Gemeinwesen hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem.

Der Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme stellte Frau Hummel ebenso zur Diskussion, wie auch

mangelnde Fachkräfte , die demografische Entwicklung. Forschung und Entwicklung müssen gefördert werden,

denn Verfahrens- und Produktinnovationen sind für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen

Wirtschaft entscheidend.

Dem Energiewende-Chaos muss entgegengewirkt werden, forderte H. Hummel, damit die Verbraucher nicht

stranguliert werden und die Kosten dafür alleine zu tragen haben. Unsere Infrastruktur als Rückgrat der

Volkswirtschaft und wichtiger Standortfaktor leidet seit vielen Jahren unter chronischer Unterfinanzierung

und einem fortgesetzten Substanzverzehr. Versäumte Erhaltungsinvestitionen machen die Sicherung des

Infrastrukturnetzes von Tag zu Tag teurer.

H. Hummel stellte fest, dass politisch vieles im Argen liegt und richtige Lösungen gefragt sind. Sie stellte die

Frage: “Warum haben die regierenden Parteien diese noch nicht gefunden“?

Als Partei der Zukunft, so ermunterte die Bundesvorsitzende die Mitglieder der Freien Union, wird diese sich

mit den Problem-Themen befassen und Stellung beziehen. An dieser Stelle erinnerte sie auch an das schon

2010 entwickelte Themenkleeblatt, das hier auf der Homepage umfassend dargestellt wird.

Der Blick zurück ließ erkennen, dass die Basis für Verwaltung, Administration, öffentliche Wirkung und Profil

der Partei nun geschaffen ist und darauf wartet, genutzt zu werden. Sie beklagte dabei aber auch die häufig

mangelnde Bereitschaft von Seiten einiger Mitglieder, sich am Aufbau der Partei aktiv zu beteiligen.

Aber es gab auch viel Lob für verdiente Vorstandsmitglieder, die sich auf vorbildliche Weise in die Parteiarbeit

eingebracht hatten.

Schon vor der Mitgliederversammlung hat Frau Hummel eine erneute Kandidatur angekündigt und bewarb sich

nun nochmals um diese Position.

Bei den nun folgenden Wahlgängen wurden Helga M. Hummel wieder zur Bundesvorsitzenden gewählt.

1. stellvertretender Bundesvorsitzender wurde Oliver Koob vom LV BW.

2. stellvertretende Bundesvorsitzende wurde Jennifer Schutsch vom LV,Bayern.

Andreas Huber vom LV, Bayern wurde hochverdient zum Schatzmeister gewählt. Er übte dieses Amt bereits

seit 2012 kommissarisch aus.

Zum Schriftführer wurde Friedrich Müller aus Schleswig-Holstein gewählt.

Rosemarie Haas vom LV, NRW nimmt nun ein Beisitzeramt ein.

Als Vorsitzender des Schiedsgerichts, wurde Hans-Uwe-Tuschinsky gewählt.

Weitere Positionen sind zu vergeben und werden 2014 nachgewählt. Es stehen bereits geeignete Kandidaten

aus dem Kreis der Neumitglieder zur Verfügung. Weitere Bewerbungen nimmt der Bundesvorstand gerne entgegen.

Das neue Führungsteam der Freien Union ging umgehend und hoch-motiviert schon am Tag nach der Wahl an die Arbeit.

Der frische Wind, der eingezogen ist treibt uns zu neuen Aktivitäten, denn:

 

Wo FREIE UNION drauf steht, soll auch FREIE UNION drin sein!

 

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