Wahlversprechen

Wahlprogramme

Die meisten Parteien, die sich an der Wahl beteiligen wollen, haben ihre Wahlprogramme nun veröffentlicht.

An Vielseitigkeit fehlt es dabei nicht!

Heute nun hat auch die CDU/CSU ihr sogenanntes Regierungsprogramm ihren Delegierten und der Öffentlichkeit vorstellt. Sie gehen also unverhüllt davon aus, dass sie die neue Regierung wieder bilden können.


 

Mit „Frau Merkel’s Märchenstunde“ und ähnlich titulierten die meisten Online-Magazine umgehend die Ausführungen und Erklärungen der Kanzlerin.

In n-tv wurde die Frage gestellt: „Glauben Sie, dass Merkel ihre Wahlgeschenke umsetzt?“

37 % der Anrufer beantworteten die Frage mit JA, und 63 % mit NEIN. Stand 17.45 Uhr.

Das zeigt deutlich, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Umfrage beteiligt haben, diese milliardenschweren Wahlversprechen für unseriös halten.

Wo sollen diese 28 - 40 Milliarden denn herkommen, wenn bei gleichzeitigem Schuldenabbau und keinerlei Steuererhöhungen, diese offensichtlichen Wahlgeschenke

wirklich realisiert werden sollen?

Hier ist Vorsicht angesagt!

Die Einhaltung einiger der Versprechen sind durchaus wünschenswert. So kämpft z. B. selbst die Frauen Union der CDU in ihrer eigenen Partei seit langem um

die ausgleichende Mütterrente für Frauen die ihre Kinder vor 1992 geboren haben.

Um dieses zu erreichen hat sich auch die FREIE UNION kürzlich an einer Unterschriften-Aktion der www.muetter-fuer-Rentengerechtigkeit.de beteiligt.

Wenn sich aber selbst die Wirtschaftsexperten der CDU als Zweifler outen und sagen, dass Wahlversprechen niemals 1 : 1 umgesetzt werden können, weil sie

von zu vielen Unbekannten begleitet sind, dann ist es nicht verwunderlich wenn Wähler heutzutage nicht mehr auf Wahlversprechen hereinfallen wollen.

Sie nehmen die Worthülsen von vielen Politikern dann einfach nicht mehr ernst und das schadet der Demokratie.

Diese erfordert absolute Ehrlichkeit, nicht nur im Umgang mit Versprechen sondern auch im Umgang mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger. 

 

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